noch mal photosynth

mein lieblings schauobjekt zur zeit….

hier sollte jetzt was sein

so n mist… wordpress oder mein rechner können das gewünschte nicht darstellen…
ich probier weiter…

schnell schnell

noch ein fundstück  Michel Foucault himself talking about his book dicipline and punish

Fundstück

gefunden bei Siggraph

video

gemischte Gedanken

Ich bin jetzt  Fan von Oliver Grau !!

Hier habe ich ein paar schöne Zitate aus Immersion und Emotion gesammelt.

Mediale Emotionen:
isenheimer altar( Triptichon),Mathias Grünewald,um1516„Isenheimer Altar(…) Erst im Anschluß daran erhielten diese (die Patienten des Hospizes, Anmerkung von mir) durch die Ordensärzte auch medikamentöse Behandlung. Noch vor der Medizin rangierte gemeinhin der Glaube, an den wundertätigen Christus und die mediale Verbindung des Bildes , das, um physische Heilung auszulösen, die Kranken im Innersten berühren musste.“
(aus: Franziska Sarwey: Grünewald, Studien zur Realsymbolik des Isenheimer Altars, Hrs. Harald Möhring, 1983)
schönes Interview von arte mit Oliver Grau

„Im Fokus der Kinematorgaphie standen anfangs kleinste Sujets: Der Aufschlag der Wellen auf den Strand, wigende Blätter im Wind oder die Einfahrt eines Zuges.(…)Wie zuvor das Panorama setzte der Film zur Verdeutlichung seines Medienpotenzials zunächst auf eine Verdopplung des in der Welt erfahrbaren. Arrivee d’un Train von 1895 veranlasste die Zuschauer , so zahlreiche Überlieferungen, in Panik, bestürzter Flucht, gar Ohnmacht“

Ein ganz modernes Immersionsmedium

Dezentralperspektive

Die Schwarmintelligenz, eigentlich ein furchtbares Ding (Jaron Lanier),  beschenkt uns nun Dank des nicht mehr ganz so neuen Microsofttools „Photosynth“ und der Fotomanie in Zeiten des Web 2.0 (oder sind das die ersten Vorboten des Web 3.0? Alles muss fotografiert werden, mit der Uhr, dem Handy, der Kamera, usw… abgespeichert in  den harmlosen Sammelalben der Öffentlichen weiten Welt, z.B. Flickr), mit einem neuen Mittelpunkt  der guten alten Zentralperspektive. Jetzt ist Jeder und gleichzeitig keiner mehr der Betrachter. Der Mittelpunkt ist über all und gleichzeitig nirgendwo. Du bist der Mittelpunkt(!) oder wenigstens ein Teil davon.

Letztlich, wenn man sich die Ergebnisse anschaut, kommt man leicht zu dem Schluss, dass Aristoteles doch Recht hatte, „Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile“

- Oder vielleicht auch nicht, vielleicht ist der Einzelne gar nichts mehr wert ohne die Anderen….. wenn man sich das Ganze Bild für Bild anschaut kann man leicht zu dieser Überzeugung gelangen….

Der Mensch, wie in einer Zeitrafferaufnahme nur noch schemenhaft , flüchtig, partiell anwesend. Die Szenerie, in Momenten festgehalten, entstehungszeitunabhänig zu einem Ganzen zusammengesetzt, , in einem niemals auf diese Weise existierenden Mutanten abgebildet, in einer automatisierten kybernetischen Ästhetik. Hier entscheidet eine programmierte  Maschiene über Schnittstellen, Ähnlichkeiten und Zusammenhänge. Der Mensch ist wieder ein Sammler geworden. Herrlich,  einfach nur alles  sammeln.

tolles Beispiel

http://photosynth.net/view.aspx?cid=575fea35-c364-47a1-b107-53340bbccd2c

hotelroom

Erste Eingrenzung des Motivs

hier meine erste fundierte idee zu meinem impulsreferat zu virtuellen welten:

Mein mögliches Arbeitsthema

Ich würde gerne etwas über Virtuelle Realität machen, CyberSpace, CyberPPunk,

Der Begriff der Immersion/ Immersionsmedien fasziniert mich warum nicht die Verbindung suchen zur der ästhetischen Erfahrung ?

Mögliche Ausgangspunkte :

-Magritte, La Trahision des Images

-Mark Tansey, The innocent Eye Test

- Second life

(Leider ist das folgende Material schon zu sehr abgegegriffen nach dem X-ten Meyer’schen Seminar)

Eva und Franco Mattes SecondLife Portraits

http://www.nku.edu/~ocallaghant/courses/350/350_resources.htm

http://www.nku.edu/~ocallaghant/courses/350/350_resources.htm

http://www.evl.uic.edu/davidson/CurrentProjects98/ET_VisualInfo/Mark_Tansey.html

http://www.evl.uic.edu/davidson/CurrentProjects98/ET_VisualInfo/Mark_Tansey.html

„Ästhetische Bildung ist Grundlage jeder Bildung“

Andre a Sabisch:

(Auszüge aus dem oben genannte Text):

„….Erinnerung an die Aufmerksamkeit….Das Problem ist, dass wir uns an diese Aufmerksamkeit und ihre Entstehung nicht erinnern können.“

„…..Aufmerksamkeit als Organisation der Wahrnehmung…  Das, was wir tun, ist nicht zu trennen von dem, wie wir es tun.“

„……to be continued…..